Auf dem Büffelhornweg

Und weiter ging es 14 Tage später zur nächsten Tour auf dem Büffelhornweg, ( Sachsenheimer-Weg ) geführt von unserer Sachsenheimer Abteilung.

Herrliches Wanderwetter erwartete die große Wanderschar am Sachsenheimer Bahnhof um von hier aus ein Teilstück des Büffelhornweges zu erwandern.
Hinab zur Oberen Mühle, welche in ihrem Ursprung auf das Jahr 1828 zurückgeht führte das Wegezeichen die Wanderer ins Mettertal um von dort hochzuwandern nach Kleinsachsenheim. Vorbei am Stachus (Platz mit Brunnen) ging es vorbei an Blumen geschmückten Vorgärten und durch die Gewanne Heiligenäcker und Taubenbaum bei der alten Pumpstation hinab ins romantische Kirbachtal.
Herrlich das dahinwandern durch diesen schönen Talabschnitt neben dem munter dahinfließenden Bächlein. Vorbei an den Langmantelhöfen führte uns das Büffelhornzeichen zum ehemaligen Zisterzienserkloster Rechentshofen, welches Anno 1240 von Belrein von Eselsberg gegründet wurde und seit 1648 eine württembergische Hofdomäne ist. Sagen undGeschichte ranken sich um dieses ehemalige Nonnenkloster und den danebenliegenden Auenbühl, einst Stammsitz der Eselburger. Auf dem Weiterweg wurde der Haslicher See passiert verbunden mit dem herrlichen Panoramablick auf das auf einem Bergsporn liegende Bergstädtchen. Hier beim See konnten wir einige Futtersuchende Störche beobachten, welche von der nicht weit entfernten Trulla (Tripstrill) herübergeflogen waren.
Hier nun verließen wir den Büffelhornweg um am Fuße des Kirchberges weiter zu wandern um später abzuschwenken Richtung Niederhaslach. In der Nähe dieses Wegestückes verlief einst ein Mühlkanal, welcher vom Kirbach bei der Bromberger Mühle abzweigte und diese Mühle antrieb, sowie eine erstmals Anno 1317 erwähnte Mühle bei Mittelhaslach. Der Mühlkanal mündete in Niederhaslach wieder in den dortigen Kirbach. Alles vergangene und alte und doch interessante Geschichte entlang unserer heutigen Wandertour.
Ein schöner und geselliger Wanderabschluss im Blockhausbesen war das I-Tüpfele des heutigen Wandertages, ehe mit Bus und Bahn die Heimfahrt angetreten wurde.

Endlich wieder gemeinsam wandern

Unter diesem Motto waren die Wanderfreunde des Bietigheimer Schwarzwaldvereins unterwegs durch die heimatlichen Fluren.

Beim Bietigheimer Wahrzeichen, dem Enzviadukt konnte der Wanderführer Wolfgang Wachter zur 1. gemeinsamen Wanderung die zahlreich erschienenen Wanderfreunde herzlich willkommen heißen.
Über den Enzsteg und vorbei am Japangarten führte die Wanderstrecke entlang derMetteranlagen hoch zur Zwingerstrasse entlang der ehemaligen Stadtbefestigung zum Turm der ,,Grauen Pferde“, dem idealen Standort für ein Gruppenfoto.

Nächstes Ziel war der Hirschbrunnen auf dem überbauten Gelände der ehemaligen Schumacherischen Fabrik um hier Geschichtliches zu diesem Ort zu erfahren. Weiter ging es vorbei an der Römerburg einem stattlichen mit Mauern umwehrten Gebäude, welches bis vor einiger Zeit als Pfarrhaus diente. Durch die Neubaugebiete vorderer Weingartweg führte die von der 3B-Touristik ausgeschilderte Wegestrecke die Wandergruppe heraus aus der Stadt und hoch in die Feldflurgewanne Hutstütze, Söller und Nadeläcker. Herrliche Ausblicke über unsere Bietigheimer Heimatstadt genossen die Wanderer immer wieder innehaltend auf diesem Wegeabschnitt durch die weite Feldflur. Linkerhand die Aussiedlerhöfe mit ihren Vieh und Pferdekoppeln ein Bild ländlicher Idylle.
Über die Lugstrasse und durch das überbaute Gelände der ehemaligen Möbelfabrik Bock & Link der Rückweg hinab zum Kronenplatz mit der ,,Kuh auf der Kanne“ die leider nur Wasser statt Milch liefert schlenderten wir über die Blumengeschmückte alte Enzbrücke, und weiter durch den Bürgergarten zurück zum Ausgangspunkt beim Paulaner Biergarten, um hier den heutigen Wanderauftakt in geselliger Runde ausklingen zu lassen.
War es auch heute auch keine große Tour, so überwiegte doch die Freude nach langer Zeit wieder gemeinsam unterwegs gewesen zu sein.

Unterwegs über Heimatliche Fluren am 17. Sept.

Herrliches Wanderwetter erwartete die Wandergruppe des Bietigheimer Schwarzwaldvereins zu einer Rundwanderung über einen Teil der ehemaligen Bissinger Markung.

Die Wanderstrecke führte die Wandergruppe vom Bietigheimer Bahnhof aus vorbei an blühenden Vorgärten der Karlstrasse und weiter auf der ehemaligen Bahntrasse hoch über dem Enztal auf welcher einst das Dampfbähnle, im Volksmund die ,,Schellere“genannt verkehrte um die Bissinger Rommelmühle mit Korn zu beliefern. Von 1903 bis ins Jahr 1994 verkehrte dieses Zügle zu der anno 1471 gegründeten Mühle, sie war in ihrer Blütezeit die größte Mühle Württembergs bis zu ihrer Stilllegung im Jahre 1996. Vorbei am restaurierten Museumsbunker und der Firma Parker führte der Weiterweg hinüber in die Bachaue des Saubachtales, in der im Frühjahr rege und zahlreiche Krötenwanderungen zu beobachten sind.
Nach der Firma Geiger wurde hinüber gewechselt in weite fruchtbare Feldflur des Erlengrundes um auf dem Langlocherweg  hoch zu wandern durch die Streuobstparzellen zur Friedenseiche im Gewann der hohen Kallmaten, um von diesem Ort aus die herrlichen  Ausblicke über Bissingen und die nähere Umgebung zu genießen.
Nach der Mittagseinkehr im Schellenhof erfolgte der Rückweg vorbei am Biotop im Feuchtgebiet Seewäldle und dem Häckselplatz und weiter zum Reiterhofhof und hinüber zum Bruchwald.
Beim Bissinger Schützenhaus wurden wir freundlich angesprochen zu einer unvorhergesehenen Schlusseinkehr, um anschließend zum Wanderausgangspunkt zu wandern, wo sich der Kreis der heutigen Wandertour wieder schloss.
Ein Dank unserem Wanderführer Bernd für diese Heimatkundliche Wandertour.

Frühschoppentour zum Posten 35 am 20. August

Wie seit Jahren trafen sich die Wanderfreunde des Bietigheimer Schwarzwaldvereins bei der Friedenskirche zu ihrer Frühschoppentour zum herrlich gelegenen Biergarten des ehemaligen Posten 35 am Flößerweg zwischen Besigheim und Bietigheim-Bissingen gelegen.

Trotz der schwülwarmen Wetterlage machte sich die Gruppe auf den Weg hoch zum Forsthaus, um hier in angenehme Kühle das Waldes zu gelangen.
Schnurgerade führte die Wanderstrecke auf der Tammer Allee zum Lusthaus um hier kurz zu rasten. Diese im Forst sternförmigen Alleen wurden einst von Herzog Karl Eugen angelegt, alle auf bestimmte Kirchtürme ausgerichtet. Hier beim Lusthaus konnte auch ein aus Amerika beheimateter Schwarznussbaum in Augenschein genommen werden, mit seinen schwer zu öffneten Fruchtschale. Auf dem Weiterweg die mächtigen Mammutbäume mit ihrem Kegelartigen Wuchs und ihrer groben rotbraunen Rinde. Auf schmalem Wanderpfad wurde bald darauf die Bahnunterführung beim Siedlerheim erreicht um wieder in die gnadenlose Sommerhitze einzutauchen.
Entlang der Bahnlinie ging es nun hinab in die Enzaue und auf dem Flößerweg Enzabwärts dem Wanderziel entgegen. Beim großen Enzbogen informierte die Wandergruppe eine dort aufgestellte Infotafel: Bis ins späte Mittelalter überquerte hier die ehemalige ,,Niederländische Gewand und Weinhandelsstraße“ auf einer Holzbrücke die Enz.
Nun war auch die langersehnte Frühschoppeneinkehr erreicht, bei bester Bewirtung und fröhlichem  Beisammensein im schattigen Biergarten. Wie im Fluge verging die Zeit zum Aufbruch, der uns wieder zurück zum Ausgangspunkt führte.
Trotz Corona und gesetzlichen Bestimmungen war es für alle wieder eine schöne Frühschoppentour, wenn auch diesmal ohne Weißwurst und Brezeln!

Neuaufnahme der langersehnten Vereinsaktivitäten

Wie in der Vereinshomepage angekündigt, entschloss sich die Vereinsführung in Rücksprache mit den Wanderführern unsere Aktivitäten wieder langsam anlaufen zu lassen. Und zwar gemäß den zu beachteten Rahmenbedingungen der Corona Vorschriften des Hauptvereins und der Landesregierung.

Seit Mitte März bis Mitte Juli sind 24 Vereinsaktivitäten wegen dem Corona-Virus ausgefallen. Deshalb entschloss man sich zu diesem Neustart. Nicht gleich mit vollem Programm sondern moderat.

Hierzu trafen sich unsere Mitglieder im Back–Café Stöckle wie gewohnt zur frohen Runde und zum ausgiebigen Plausch, es gab ja viel zum Erzählen nach dieser langen Zeit.

Am 30. Juli ging es weiter mit einer kleinen Nachmittagstour bei hochsommerlichen Temperaturen vom Enzpavillon aus durch den Bürgergarten und entlang der Wobachfelsen über die Staffeln hoch zur Karlstrasse und weiter durch Brandhalde und durch die Enzaue zum Abschluss in den schattigen Biergarten der Rommelmühle.

Es war trotz der Hitze ein schöner Spaziergang mit einem geselligen Hock bei kühlen Getränken und einem kleinen Imbiss!

Und weiter ging es am 13. August zu einer Runde bei angenehmer Temperatur und leichtem Regen durch hoch durchs Mettertal nach „Zemmern“. Verbunden mit einem dortigen Rundgang ehe durch das Altenbachtal und über den Ahlesbrunnenweg wieder die Bietigheimer Altstadt erreicht wurde. Vorbei am Schloss und über die Zwingerstrasse entlang der ehemaligen Stadtmauer ging es wieder hinab zur Metter und über den Enzsteg in den Paulanergarten zum gemütlichen Wanderabschluss.

Es waren keine großen Touren und den zurzeit gegebenen Vorschriften angepasst, unter dem Motto: „Wandern mit Wanderkameraden ist das Allerbest“!

Nun ist, wenn auch nur ein kleiner neuer Anfang gemacht, und wir hoffen alle auf ein noch schönes restliches Wanderjahr!

Euer Wolfgang Wachter

Letzte Wanderung vor der Corona-Krise am 12. März

Zu einem der schönsten Aussichtsberge des Bottwartales

Der Schwarzwaldverein Bietigheim-Bissingen wanderte von Beilstein nach Großbottwar

Mit S-Bahn und Bus – ohne Verspätungen – erreichten die 21 Mitglieder und Gäste den bekannten Weinort Beilstein. Hier begann der etwas beschwerliche und teils steile Aufstieg zum Forstberg. Es lohnte sich, immer wieder stehen zu bleiben, um bei klarer Sicht die nähere und weitere Umgebung zu geniessen.
Die Burg Lichtenberg über Oberstenfeld gehört bis heute zu den am besten erhaltenen Burganlagen in Süddeutschland.
Hohenbeilstein direkt über der Ortschaft gelegen, hat als markantes Zeichen seinen 23 m hohen Turm „den Langhans“.Überregional bekannt durch die Falknerei mit Flugvorführungen.
Schloß Wildeck, heute mit Sitz der Weinbauschule, thront über der sehr großen Anlage von Burg und Schloß Helfenberg. Nur Ruinen und Grundmauern lassen die frühere Bedeutung erahnen.
Alle Gebäude wurden Ende des 2. Weltkrieges durch Luftangriffe total zerstört.
Allein dieser 4-Burgenblick, alle Anlagen stammen aus der Zeit der Hohenstaufen im 12. Jahrhundert, war eine Belohnung für den anstrengenden Aufstieg.
Der Weiterweg führte zum Köchersberg und auf angenehmen Waldwegen zum und um den Wunnenstein. Die Kelten bauten auf dem Gipfel ein Heiligtum, die Römer übernahmen den Platz für ihre Götter und die Kirche baute auf den gleichen Platz eine Kapelle als Wallfahrtsort. Herzog Christof ließ bis auf den Kirchturm mit Glocke alles abtragen. Heute steht auf dem Fundament des Kirchturms der Aussichtsturm des Schwäbischen Albvereins.
Der längst befürchtete Regen traf dann die Wandergruppe am Fuß des Berges. Trotz Nässe und umgedrehter Schirme wurde bald der Gasthof in Großbottwar erreicht, wo bei bester Stimmung und lobenswertem Essen dieser interessante Wandertag ausklang.

Bericht: Elke Barth

Schwäbische Sternstunden am 05. März

Ein Abend mit dem Schriftsteller Gunter Haug….

Einen heiteren und hochinteressanten Abend erlebten die Wanderfreunde des Schwarzwaldvereins bei einer etwas anderen Monatsrunde im Vereinsraum in Untermberg.

Mit seiner ihm heiteren Art entführte Gunter Haug die zahlreich anwesenden Wanderfreunde in das Reich der schwäbischen Tüftler und Denker, angefangen von Gottlieb Daimler , Robert Bosch, Ferdinand Porsche und den Grafen Zeppelin, von denen ein jeder in seiner Art in der damaligen Zeit auf schwäbisch gesagt ein ,,Käpsele“ war.
Dazu brauchte es aber den weit vom Schwabenländle in Indonesien gelegen Vulkan Tambora, der explodierte und eine gewaltige Aschenwolke in den Himmel schleuderte und den Himmel überall verdunkelte. Und so ging das Jahr 1816 als ,,Das Jahr ohne Sommer“ in die Geschichte ein.
In dieser schweren Zeit schaffte es der junge König Wilhelm und seine Frau, Königin Katharina das verarmte Ländle langsam wieder hoch zu bringen, wenn es auch viele, viele Jahre dazu brauchte.
Bis es dann tatsächlich begann: das Wunder von Württemberg, das der Welt die grenzenlose Mobilität bescherte.
Lange Jahre wurde getüftelt, und immer wieder Neues entwickelt und probiert bis es endlich soweit war, das erste mit Benzinmotor betriebene Auto.

Vieles erfuhren wir an diesem Abend, den bockelharten von der Alb stammenden Vadder Bosch, welcher ganz klein mit einer Werkstatt in Stuttgart seine heutige Weltfirma gründete und bei dem der Mensch immer an erster Stelle stand.
Nochmals zurück zu Gottlieb Daimler, auf einer Postkarte skizzierte er einen dreizackigen Stern,  dessen drei Zacken für seine Lebensziele standen: ,,Zu Lande, zu Wasser und in der Luft“ So wurde der Stern zum Markenzeichen von Daimler. Es war die Geburtsstunde des Mercedessterns!

,,Lebe deinen Traum – gib niemals auf“

Unter diesem Motto gab es noch viele schwäbische Tüftler und Erfinder, die mit ihrem Fleiß und Genie ebenso Maßstäbe gesetzt haben. Stellvertretend für alle sei der schwäbische ,,Ur-Erfinder“ der Pfarrer und Ingenieur Philipp Matthäus Hahn genannt, der ,,Uhrmacher Gottes“ wie ihn Herzog Carl Eugen voller Bewunderung genannt hat. Viele hochkomplizierte Rechenmaschinen und astronomische Modelle die er schon vor zweieinhalb Jahrhunderten konstruiert hat und das unter primitivsten Bedingungen.
Noch vieles erfuhren wir von Gunter Haug, heiteres und auch nachdenkliches aus dem Leben und Wirken unserer schwäbischen Tüftler und Erfinder, unser Ländle ist bis heute noch Weltspitze nach dem Motto ,,Das Beste oder nichts“  

,,Gelletse“

Mit diesem alten schwäbischen Wort unserer Urahnen endete der heitere Abend, verbunden mit  viel Applaus und einem herzlichen Dankeschön an

Gunter Haug  

 

Ins „Weisse“ oder „Grüne“ am 23. Februar

Mangels Schnee führte uns die Wanderung am 23. Februar ins „Grüne“.

Ausgangspunkt war der Bahnhof Vaihingen/Enz. Karin und Wolfgang Meier führten uns entlang am Brünnlesbach und am Ensinger See vorbei nach Ensingen. Weiter ging es durch die Weinberge und unterhalb der Eselsburg nach Horrheim. Der Weiterweg führte uns durch den Ort und weiter zum Naturschutzgebiet „Unterer See“. Das letzte Stück Weg brachte uns nach Sersheim zur Schlusseinkehr.

In den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald am 16.Februar

Unser Wanderführer Bernd Wieczorek lud zu einer Wanderung am Sonntag den 16. Februar ein.
Die Tour führte von Gronau aus an der Kurzach entlang in den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Herrliche Ausblicke in die Weite der Natur in einer interessanten Gegend erwartete die Wanderer. Vor dem Flugplatz bei Altersberg ging es hinunter ins Hasenbachtal nach Oberstenfeld. Hier endete die schöne Wanderung mit der Schlusseinkehr in der Krone/Orakel.