Was im „Bayrischen“ traditionell zum Sonntäglichen Tagesablauf gehört, dieses stand an einem Donnerstag auf dem Wanderprogramm des Bietigheimer Schwarzwaldvereins.

Nur ging es bei uns nicht von der Kirche in die Wirtschaft, sondern es war vor der Einkehr eine ca. 2.5 stündige Wanderung zu bewältigen trotz der feucht –warmen Wetterlage.
Vom Bietigheimer Bahnhof aus führte die Wanderstrecke zum Parkhotel am Brandholz wo unsere „Buchler“ uns erwarteten. Nach der Begrüßung und dem Spruch zum heutigen Wandertage wanderten wir dem Waldesrand entlang, um anschließend durch den kühlen Waldesschatten auf dem Planetenweg und weiter am Rande des Gewerbegebietes Büttenwiesen um durch den Ingersheimer Grund hinüber zu wechseln in den Forst.
Nach einer kurzen Trinkpause führte der Weiterweg auf schmalem Waldespfad entlang der Markungsgrenze stets ansteigend hoch in das Gewann Pfützen um von dort aus hinaus zu wandern in die Feld und Wiesenflur beim Husarenhof. Herrlich der Blick von dort aus zum Ingersheimer Windrad und zum Brachberg über dem Enztal. Einst führte hier durch die Hornmoldsklinge ein alter Handelsweg vom Enztal herauf. Hier bei einer Feldscheune nochmals eine kurze Rast, ehe die letzte Wegesetappe in Angriff genommen wurde. Vorbei an den alten Streuobstbeständen und aufgelassenen Brachwiesen wandern wir durch das Galgenfeld und später durch das steile Deudelstal hinab ins Enztal und unterhalb der alten Besigheimer Weinlage Enzhälde weiter Enzabwärts zum Denkmal der alten Eisenbahnbrücke. Von hier aus führte uns das Wegezeichen des Flößerweges wieder Enzaufwärts zum Posten 35.
Hier in dem wunderschön gelegenen Biergarten erwarteten uns zu Abschluss einige Wanderfreunde die mit dem Fahrrad und Auto hierher gekommen waren. Bei bester Bewirtung mit Weißwurst und Hefeweizen und anderen Köstlichkeiten saßen wir noch lange beieinander, ehe zu Fuß der Heimweg entlang der Enz angetreten wurde.